Ensemble S201 / Black Horizon

9.6.2018 | 19:00 Uhr | Forum für Kunst und Architektur | Ensemble S201

Jazz, Impro, Rock und Neue Musik. Das multiinstrumentale, essener Ensemble S201 zerbricht in ihrem Saisonprojekt „Black Horizon“ die Mauern der Genres. Wie kann Rock in Neuer Musik funktionieren und kann ein Neue Musik-Ensemble Jazz-Konzepte realisieren? Auf dem Programm stehen Werke von Emanuel Wittersheim, Lukas Tobiassen, Tamon Yashima, Marko Ciciliani, Jagoda Szmytka und Bernd Bleffert.

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Büro für akustische Innenraumpflege: Zimmer 5 & 6

Am 25. und 26. Mai finden zwei weitere Ausgaben der Reihe „Büro für akustische Innenraumpflege“ in der Essener Alten Mitte statt. Veranstalter ist Florian Walter in Kooperation mit der Jazzoffensive Essen, zu hören und sehen gibt es improvisierte und Neue Musik, Jazz und Performance:

/// Zimmer 5 /// 25. Mai 2018, 20h

Marie Marie:
Marie Daniels (voc) / Mette Marie Jensen Ørnstrup (voc)

Hanna Schörken (voc)

Belebung toter Gegenstände:
Sara Hasenbrink (perf) / Florian Walter (sax)

/// Zimmer 6 /// 26. Mai 2018, 20h

Ohio Valley Wrestling:
Rieko Okuda (p) / Florian Walter (sax)

Gesprächskonzert „kottos“ (I. Xenakis):
Emily Wittbrodt (vc) / Friedemann Brennecke (analyse)

Coi(te) Quartuor:
Louis Bona (vla) / Lola Sergent (vc) / Thibault Gomez (p) / Luise Volkmann (as)

Alte Mitte
Viehofer Platz 20, Essen
Eintritt: 6€

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Essen, der Sparkasse Essen, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und ecce/IKF

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Müde / Vessels

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Müde | Vessels
für 7 Performer mit autarken Lautsprechern, mechanischen und biologischen Filtern und Teezeremonie
25.02.2018 | 19 Uhr
Forum Kunst & Architektur | Kopstadtplatz 12, 45127 Essen
Eintritt: 10/5€ 
„Vessels“ ist eine Konzertperformance der Gruppe „Müde“ in der sich mit unterschiedlichen Arten der Filtrierung von elektronischen Klängen beschäftigt wird.
Portable Lautsprecher werden zum Instrument indem sie mit dem Mund, den Händen und verschiedenen Gefäßen transformiert werden. Performer und Klang bewegen sich im Raum – erschaffen eine Konzerterfahrung zwischen Schauspiel, Tanz und Tape-Music. Am Ende gibt es Tee.

Angelika Sheridan & Frank Niehusmann

„STROM: Musik aus Luft- und Daten-Strömen“
Freitag 1.12.2017 | 19.30 Uhr
Forum für Kunst und Architektur | Kopstadtplatz 12, Essen

STROM erinnert mit der Besetzung Flöte/Elektronik an frühe Kraftwerk-Sounds („Ruckzuck“ – 1971), spielt aber 46 Jahre später mit seinen Luft- und Datenströmen in offenen Improvisationslinien ganz zeitgenössisch voller Witz und Tricks aus Neuer, Improvisierter und Elektroakustischer Musik. Winzige Zeitverschiebungen im musikalischen Klangraum erzeugen faszinierende Minimal-Beats und schwebende Mikro-Modulationen. Vielfarbige Stakkato-Eskapaden verdichten sich zu frei atmenden Geräusch-Texturen.
[ www.niehusmann.org/strom ]

„Wenn etwas die Bezeichnung „elektroakustische Musik“ verdient, dann dieser stete Fluss aus elektronischem Blubbern, Scratchen und Knarzen und dem virtuosem Kieksen, Hecheln und Blasen der Flötistin.“ Radio Bayern 5 (Jazz-CD-Tipp November, München, 2016).

Angelika Sheridan spricht als Flötistin eine eigene unverwechselbare Klangsprache. Durch die Kombination her­kömmlicher Tonerzeugung mit selbst entwickelten und zeitgenössischen Spieltechniken definiert sie den Klang ihres Instrumentes neu, jenseits flötistischer Klischees. Sie ist international tätig im Bereich Neuer und Improvisierter Musik, Mitglied in mehreren Ensembles und Projekten, auch in intermedialen Zusammen­hängen wie Tanz oder Stummfilm. Sie lebt in Köln und hat dort einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz.

Frank Niehusmann gestaltet elektronische Klänge auf der Grundlage eigener Mikrofonaufnahmen und Tonstudio­experimente. Nach frühen Arbeiten mit analogen Tonbandmaschinen gilt sein Interesse heute Kompositionen und Konzerten mit digitalen DJ-Techniken und elektronischen Schlagzeugen, für die er eigene Software entwickelt. Für seine Kompositionen hat er mehrfach internationale Auszeichnungen erhalten. Zahlreiche seiner Werke sind auf CDs bei NURNICHTNUR veröffentlicht. Seine Sounds lassen oft seine Herkunft aus dem Industriegebiet an der Ruhr erkennen, wo er auch viele Jahre als Autor für Rundfunk und Fernsehen tätig war.

strom_foto-gabriele_hammelmann

gefördert vom Kulturbüro der Stadt Essen