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GUTE VIBES – Kompositions- und Tanzprojekt für gehörlose Menschen

___ ein unregelmäßiger Puls. Eine Welle, die einmal durch den Körper geht. Dann_ ein blitzendes Zucken. Pause. […]

GUTE VIBES ist ein kreatives Mitmachprojekt für gehörlose Menschen im Alter von 16 bis 86 Jahren. Zusammen mit den Teilnehmenden erarbeiten Hanna Fink und Christian Tölle (Kompositionspädagogen) mit Pati Foik (Theaterpädagogin & Schauspielerin) im Zentrum für Tanz und Bewegung in Bochum eigene Performances!
Stets begleitet von drei Musikern (Schlagzeug, Elektronik, tiefes Blasinstrument) entwickeln die Teilnehmenden in mehreren Workshops eigene Ideen für ihre Musikstücke: Rhythmen und Strukturen finden, kombinieren, aufbauen, collagieren – eine Geschichte erzählen. Ausgehend von angeleiteten Improvisationen lassen wir den Ideen freien Lauf und begeben uns auf eine gemeinsame Suche nach guten Vibes. Das Komponierte findet in einer eigens erdachten Tanzchoreographie einen Weg ins Körperlich-Visuelle und bildet zusammen mit der Musik eine vielseitig erfahrbare Gesamtperformance. 

Mit dabei: Tine Tschuschner vom Landesverband der Gehörlosen NRW und dem DGS Treff!!

Das kreative Ergebnis wird anschließend in mehreren Konzerten an verschiedenen Orten des Ruhrgebiets von den Teilnehmenden gemeinsam mit den Musikern und Projektbeteiligten präsentiert. 

Anmeldung für gehörlose Menschen bis 4.11.2019 unter ProjektGutevibes@gmail.com
Teilnahmegebühr 20/25 EUR

Workshops im Zentrum für Tanz und Bewegung (Lothringer Str. 36b, 44805 Bochum):
9. und 10.11.
16.11.
23. und 24.11.

Konzerte werden bald hier angekündigt!!

Weitere Informationen auch unter www.zentrumtanz.de. Unser kleines Werbevideo findet ihr hier

Gefördert durch
Regionale Kulturpolitik Land NRW
Aktion Mensch
Stadt Essen
Stadt Bochum
Stadt Duisburg
Stadt Mülheim a.d.Ruhr
Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste

Ausschreibung Hausputz 2019

ADie GNMR sucht Beiträge für ihre neue Konzertreihe „Hausputz“.

Bei jedem „Hausputz“ wird ein Raum besonders unter die Lupe genommen, zur Eröffnung nehmen wir uns am 17.11.2019 in der Alten Mitte (Essen) die „Küche“ vor!

Eingereicht werden können Konzepte, aber auch bereits existierende Kompositionen oder Performances (instrumental / elektronisch / performativ).

Damit dieser Hausputz erfolgreich wird, haben wir einige Anregungen für euch zusammengestellt:

Ein Putzdurchgang sollte nicht mehr als 20 Minuten dauern, dabei gilt: zu viele Köche verderben den Brei. Es hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren; Lupenreinheit ist nicht gefragt.
In der Küche arbeiten wir im akustischen Spannungsfeld von Cerealien auf der Arbeitsplatte und unaufgeräumten Töpfen und Elektrokleingeräten. Und wo geköchelt wird, fällt Sauce. Hier kommt es auf das richtige Dry/Wet-Verhältnis an.

Die benötigten Materialien, Alltagsgegenstände wie z.B. ein Tuch oder Schwamm, Allzweckreiniger, etwas Diesseitigkeit, musikalische Intention sowie den ein oder anderen Parameter, sollten alle griffbereit und leicht zu transportieren sein. Und tragt bequeme Kleidung! Also Ärmel aufkrempeln und los geht’s!

Kratzt das fieseste Vibrato von der Herdplatte, gebt dem Kühlschrank sein klares Timbre wieder und schrubbt durch jeden Spaltklang. Dabei immer von oben nach unten putzen, fangt z.B. beim viergestrichenen Gis an. Auch Lüften nicht vergessen, das pinke Rauschen will auch mal wieder gefiltert werden.

Voraussetzungen:
– maximale Dauer: 20 Minuten
– kleine Besetzung
– Performer*innen müssen gestellt werden
– jede*r ist teilnahmeberechtigt
– mehrere Einsendungen möglich
– pro Beitrag gibt es eine Aufwandsentschädigung von 300 €
– Die Auswahl der Beiträge wird vom Vorstand der GNMR getroffen

Einzusenden sind bis zum 20.10.2019: – PDF mit Konzept und/oder Noten
– Kurzvita
– Kontaktdaten

– Technical Rider
E-Mail-Adresse für die Einsendungen (mit Betreff “Hausputz”):

info@gnmr.de

Dieses Konzert wird gefördert durch die Stadt Essen und die Allbau Stiftung.

Neue Wege auf dem Wasser ~ Essen Soundfloat

01.09.2018 | 14 – 15 Uhr
Alternativtermin bei Regen: 15.09.2018 | 14 – 15 Uhr
Tretbootverleih: Joseph-Breuer-Straße, Essen Werden
Eintritt frei – Leihgebühr pro Tretboot: 12€

Ein schwimmendes Konzert: Wege auf dem Wasser – so heißt das ungewöhnliche Konzept eines Konzertes für elektronische Musik, das auf dem Wasser aufgeführt und angehört wird. Denn sowohl Publikum als auch Lautsprecher befinden sich auf Tretbooten:

Insgesamt vier Tretboote mit je einer steuernden Person transportieren vier batteriebetriebene Lautsprecher und umfahren sachte das Publikum, welches ebenso auf Tretbooten zu je vier Personen für etwa eine Stunde die Ruhr zwischen Essen Werden und Kettwig entlangfährt. 

Man schließt die Augen und hört die Geräusche der Umgebung: Das Plätschern des Wassers, Vogelzwitschern, ferne Stimmen und Straßengeräusche. Allmählich mischen sich auch fremde Geräusche in diese vertraute Hörlandschaft. Elektronische Sounds, Geräuschkulissen aus entlegenen Gebieten der Welt umspülen die Zuhörer von allen Seiten und machen das Konzert zu einer wunderbar surrealen Erfahrung. Man lässt sich treiben.

Konzeption/Komposition/Moderation: Peter Rubel

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Essen
Eine Veranstaltung der GNMR e.V.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl möchten wir Sie bitten, eine Mail zur Anmeldung an folgende Adresse zu schreiben:
gnmr-essen@web.de